Wandern mit Hund im Bergischen Land

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Das Bergische Wanderland ist wunderschön. Jedes Mal, wenn ich in meiner alten Heimat bin, dann versuche ich, wenigstens einen Tag für die Bergischen Streifzüge einzuplanen. Es gibt davon 24 an der Zahl. Sogar extra für Kinder und von „der Maus“ begleitet. Aber auch das Wandern mit Hund funktioniert hier bestens!

Da ich die Zeit im Rheinland verbracht habe, um Familie und Freunde zu besuchen, ein paar Termine in Sachen Hund hatte und vor allem, um neue Energie zu schöpfen, hätte der Name des Wanderweges nicht besser gewählt sein können.

Streifzug Nr. 10 – Der Energieweg

Der ca. 12 Kilometer lange Erlebnisweg zeigt anschaulich die Verbindung zwischen dem landschaftlichen Erleben der Aggertalsperre und dem Thema regenerative Energien. Regenerieren. Durchatmen. Zur Ruhe kommen. Das bunte Laub anschauen und einfach zufrieden sein mit dem Moment. Das haben wir daraus gemacht.

Frida und ich stapfen los. Der Weg beginnt an der Staumauer der Aggertalsperre und führt direkt in den Wald. Da die Bergischen Streifzüge sehr gut beschildert sind, kann man sich kaum verlaufen. Überall leuchten einem die kleinen, roten Schildchen an Bäumen, Zäunen und anderen Wegmarkierungen freundlich aus der Ferne entgegen.

Energieweg Nr. 10 || Bergische Streifzüge

„Hier entlang!“

Der Weg ist nicht sonderlich anspruchsvoll und doch geht es an einigen Stellen länger bergauf. Man kommt schon mal ans Schnaufen. Erst läuft man an der Talsperre entlang und hat sie dann später im Rücken. Kleine Bachläufe kreuzen immer wieder unseren Weg. Das macht es sicher auch im Sommer sehr angenehm, gerade für Hunde.

Ungefähr nach der Hälfte des Weges kommt man in das niedliche Dörfchen Lieberhausen. Dort befindet sich auch die „Bunte Kerke“, eine evangelische Kirche. Im Inneren gibt es wunderschöne Wandmalereien und auch von außen ist sie ein Hingucker. Hier kann man eine schöne Pause einlegen und in den Landgasthof Reinhold einkehren. Lieberhausen ist für seine „Lieberhäuser Eierkuchen“ bekannt.

Ich nehme lieber Waffeln. 😉

Gut gestärkt geht es weiter und wir befinden uns schon bald auf dem Rückweg. Das Schöne ist, man muss kaum an Straßen entlang und hat einige tolle Fernblicke auf das Oberbergische, Richtung Gummersbach. Man kommt über Lichtungen und läuft durch dichten Wald auf richtigem Waldboden. Ich liebe das und Frida auch.

Was wirklich beeindruckt, ist die Ruhe. An anderen Tagen ist aber sicher mehr los und leider ist das Bergische magischer Anziehungspunkt für Motorradfahrer und Raser aller Art. Im Sommer muss man sich dieses kleine Paradies dann mit so einigen teilen. Es gibt ein Freibad und auch vereinzelte Anlegestellen für Segelboote. Das finde ich wiederum sehr charmant.

Auf den letzten Metern merke ich dann doch meine Beine und auch Frida trottet langsamer hinter mir her. Ein richtig schöner Tag geht zu Ende und das ist größtenteils diesem warmen Oktober geschuldet. Auch wenn die Sonne es heute nicht so richtig geschafft hat, konnte ich zum Teil im T-Shirt laufen. Toll!

Am Ende werfen wir noch einen kleinen Blick auf die Staumauer. Dann wird es Zeit sich auf den Heimweg zu machen, natürlich voller neuer Energie!

Der Weg ist wirklich sehr gut zu laufen und auch mit Hund empfehlenswert. Wir waren gute 3 Stunden unterwegs. Man sollte sich einen Rucksack packen, denn es gibt immer wieder schöne Plätze für ein Päuschen. Ansonsten gibt es eine Menge Ausflugslokale drum herum und auch die Stadt Gummersbach ist nicht weit entfernt.

Also „Auf Auf!“. 😉

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