Hamburg HafenCity mit Hund – Frohe Ostern

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Letztes Jahr haben wir bei strahlendem Sonnenschein unsere Osterrunde an die Küste von Travemünde gemacht. Wer es noch nicht gelesen hat, kann das hier gerne nachholen: Ostseeglück.

Hamburg – immer eine Reise wert!

Dieses Jahr nun, sind wir durch einen doofen Zufall in der eigenen Stadt gestrandet. Kein Grund sich zu beschweren, denn Hamburg ist immer eine Runde wert. Hamburg zu entdecken ist großartig und die Veränderung der Stadt kann man fast täglich beobachten. Da ich jetzt aber schon länger nicht mehr in der Hafencity war und die Elbphilharmonie bei mir ganz oben auf der Liste steht, sind wir heute mal wieder losgezogen.

Kalt ist es, windig und es sieht nach Regen aus. Die meiste Zeit aber schafft es die Sonne dann doch durch die Wattebauschwolken und es ist einfach nur herrlich. Was liebe ich diese Stadt. Jedes mal aufs Neue und ich fühle mich noch immer wie ein Touri. Auch das ist toll, denn ich gehe irgendwie ganz ehrfürchtig durch die Straßen. Hier wohnen wir also. Hamburg macht das Herz ganz weit und der Blick in den Himmel und auf die Elbe macht mich stolz. Warum auch immer – es ist einfach so.

Wir fahren bis zum Großmarkt, wo man am Wochenende ohne Probleme umsonst parken kann. Von dort laufen wir durch den Lohsepark in Richtung Elbe. Hier kann man Stadtgeschichte schnuppern. Die Wenigsten wissen wahrscheinlich, dass hier ein Mahnmal steht, welches die Geschichte aus dem 2. Weltkrieg beleuchtet. Es geht um die Deportation der Juden, Sinti und Roma. Wer will kann einen kleinen Abstecher in den Infopavillon machen. Der Park selber lädt zum Verweilen ein und ich mag ihn. Hamburg ist eine grüne Stadt. Ich hoffe, es bleibt so!

Der Lohsepark

Das andere Gesicht zeigt Hamburg mit Massen von Baustellen, Kränen, Durcheinander zwischen Büro- und Wohngebäuden. Der Wind pustet ordentlich und treibt einen die Tränen in die Augen. Trotzdem schön. Nordseewetter! Wir laufen an der HCU – HafenCity Universität vorbei und von da aus kommt man runter ans Wasser und kann sich ein ganzes Stück in Ruhe vorwärts treiben lassen. Frida ist relativ entspannt. Leider hat sie im Moment arg mit der Umwelt und vor allem lauten Motorengeräuschen zu kämpfen. Mir ist das sonst nie so aufgefallen aber zur Zeit fährt wohl jeder ein hochgetuntes Auto … Schrecklich.

Deswegen suchen wir die ruhigeren Wege durch die City und finden sie auch. Durch den Sandtorhafen in Richtung Elbphilharmonie, die liebevoll Elphi gennant wird. Ich finde es zwar ziemlich unpassend für dieses imposante Gebäude aber man kommt nicht drum rum anscheinend. Auf dem Weg zu diesem grandiosen Bauwerk nimmt der Trubel zu. Kurz vorher sehe ich schon die Menschenmassen. Das war auch nicht anders zu erwarten. Wer geht schon an einem Feiertag zur Elphi?! Trotzdem ist es spannend und ich finde die Philharmonie wirklich schön. Auch wenn die Kosten für das Teil explodiert sind, es hat was und ist ein tolles Wahrzeichen.

Wir stehen davor und es ist wie in New York, denke ich kurz. Reingehen können wir uns (er)sparen. Das machen wir ein anderes Mal. Aber ich mache natürlich auch ein paar Fotos und Frida muss mit drauf! Sie versteht den Hype nicht aber macht alles geduldig mit. Ich liebe sie dafür und das sie immer wieder Vertrauen zu mir fasst, dass nichts Schlimmes passieren wird. Ich beschütze sie und manchmal komme ich mir vor wie eine Löwenmutter. Rennt mich um aber nicht meinen Hund!!!

Frida und das #Elphi

Wir wandern hinter der Philharmonie wieder zurück unten am Dalmankai entlang. Auch hier sitzen und treten sich die Menschen auf die Füße. Es gibt wirklich nettere Plätze aber ich kann die Touristen trotzdem verstehen. Früher saß ich auch hier und es sah noch ganz anders aus. Gegenüber vom Kai kann man auf eine Freifläche schauen, die Mitten in der Elbe liegt, der Strandhafen. Da möchte ich noch hin, denn man hat einen weiteren tollen Blick auf die Stadt, den Hafen, die Elbe, die Elphi und und und. Ich könnte stundenlang hier sitzen und „glotzen“. Heute ist es mir aber zu kalt.

Es geht zurück durch die Hafencity in Richtung Großmarkt. Das Ganze hört sich kurz an aber wenn man sich gerne umschaut, fotografiert und die Eindrücke aufnehmen möchte, dann dauert es schon ein bisschen. Wir waren drei Stunden unterwegs. Zum Schluss gibt es ein Franzbrötchen für mich vom Lieblingsplatz und die restlichen Leckerlies für Frida, damit ich sie bei Laune halten kann. Die Geräuschkulisse hat deutlich zugenommen und zum Schluss gibt es auch mal wieder die volle Packung. Hund hängt in der Leine und sie braucht erst mal ein paar Meter um sich zu beruhigen. Solchen Situation ganz aus dem Weg gehen, möchte ich nicht. Das ist auch gar nicht machbar. Trotzdem achte ich darauf, dass wir es gemeinsam managen können.

Über den Stadtdeich geht es zum Auto und Frida läuft wieder in Ruhe neben mir her. Eine tolle Runde und ein schöner Tag waren das. Hamburg macht Spaß, vor allem mit Hund. Besonders wenn man gemeinsam auf der Bank sitzt und auf die Elbe schaut. Auch Frida genießt das. Sie drückt sich dann ganz nah an mich und schaut aufs Wasser. Wir haben es schon schön getroffen. Ich hoffe, ihr kommt bald auch mal vorbei und schaut euch alles selber an.

Seid ihr auch so gerne in Hamburg unterwegs? Dann verratet uns doch wo. Vielleicht kennen wir eure Lieblingsecken noch nicht und können mal hinwandern und darüber berichten! 😉

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