Terrierliebe

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Wer mich kennt, weiß für welche Hunde mein Herz besonders schlägt. Warum, das weiß ich eigentlich auch nicht. Es kam einfach so, oder vielleicht auch nicht. In meiner Kindheit sind wir oft nach England zu Bekannten gefahren. Die hatten eine Schaffarm. Dort hatte ich wohl zum ersten Mal Kontakt mit einem Jack Russell. Klein war sie und hieß Susi. Ich kann mich noch genau an die vielen Hunde dort erinnern, aber Susi hatte sofort mein Herz erobert.

Danach fand ich diese Vierbeiner in sämtlichen Ausführungen auf vielen Reiterhöfen. Klein, größer, kurz, lang, glattes Fell, raues Fell, krumme Beine, lange Beine und noch mehr. Begeistert hat mich immer ihre Kernigkeit und wahrscheinlich auch der Größenwahn. Ich bin mir sicher, Jack Russell tragen eine Linse, die sie der normalen Welt entrückt und mindestens zu Riesen macht. So, wie sie sich manchmal aufführen, würde es mich nicht wundern. Und doch sind sie alles andere als unsympathisch.

Witzig sind sie und haben Humor! Wie oft mich meine Hündin schon zum Lachen gebracht hat, unbezahlbar. Therapie für die Seele. Sie machen alles mit, wenn sie gut geprägt und erzogen sind. Mutig, neugierig und nicht „tot“ zu bekommen, so kenne ich sie. Nachts kuschelt sich meine Frida gerne in meine Kniekehle oder an meinen Bauch. Das ist einfach wundervoll. Für nichts in der Welt würde ich sie hergeben. Aber das, denkt ja jeder Hundebesitzer beim Gedanken an seinen Vierbeiner.

FridaFotoshootingGroom

Schaue ich mir die Kommunikation unter Terriern an, meine ich immer, sie ticken anders. Da ist noch etwas besonderes, wenn sie mit ihresgleichen spielen bzw. in Aktion treten. Manch einer wird sagen „Quatsch!“, aber die Besitzer eines solchen Hundes werden mir sicher Recht geben. Ein Mal war ich zum Trimmen bei den Roadrunners von Patricia Schnoor. Frida kannte die Umgebung nicht und auch keinen aus der Hundemeute. Wir wagten den Versuch, alle gemeinsam zum Toben auf die große Wiese zu lassen. Das hätte auch nach hinten los gehen können in so einem Gefüge. Aber meine Hündin war glücklich. Endlich so viele, gleich tickende, kleine Verrückte. Was für ein Bild, die ganze Russell Bande herum flitzen zu sehen. Einmalig.

Manchmal überlege ich, welche Hunderasse mich noch reizen könnte. Ich komme immer wieder zurück zum Parson Jack Russell. Das nenne ich eine wahre Liebeserklärung! Und zum Glück, habe ich gleich zwei davon ganz oft in meiner Nähe ♡

Kommentare 6

  1. Jablondsky 13. Oktober 2015

    Natürlich auch für einen PRT Rüssell ❤. Es gibt Hunde und es gibt Terrier und es gibt Parson Russell Terrier … Skipper ist schon der Nachfolger unseres Mitseglers Frodo: Frei nach Loroit … ein Leben ohne Rüssell ist sinnvoll. Diese Handtaschengroßenüberalldabeiseinhunde sind einfach ein Traum. Wenn in der Hundeschule schon alle Labies und Goldies diszipliniert da sitzen und sich wie in Zeitlupe bewegen, unterhält der Klassenclown die Meute und flitzt ohne Leckerlies freiwillig über die „Sturmbahn“. 😂

  2. Der Weisse Hund 13. Oktober 2015

    Herrlich und ich kann das so gut nachvollziehen! Mit Frida war ich auch das aller erste Mal in einer Hundeschule. Sie hat alle um den Verstand gebracht, dafür liebe ich sie um so mehr 🙂

  3. Jablondsky 13. Oktober 2015

    … oh Shitt, ich habe per Smartphone geschrieben und einen dicken Tippfehler drinnen … ein Leben ohne Rüssell ist SINNLOOOOS 😜

  4. Der Weisse Hund 13. Oktober 2015

    Hi hi hi. Ich hatte mir schon gedacht, dass SINNLOOOOS nicht das passende Wort sein kann 😉 Verstanden habe ich es aber direkt!

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