SUP mit Hund

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SUP, Stand Up Paddling, oder zu deutsch „stehend paddeln“ gilt schon seit längerem als die neue Trend Sportart. Allerdings hat es neben dem ganzen Hype noch eine ganz andere Intention. Es beruhigt und ist wahnsinnig meditativ. Man gleitet dahin und kommt zur Ruhe, kann den Alltag hinter sich lassen und sieht viele Dinge, die man von Land aus gar nicht sehen kann und auch keinen Zugang dazu hat. Also, warum sollte das nicht auch für Hund gut sein?

Wir haben es probiert. Nach dem ich ein paar SUP Anbieter in Hamburg angesprochen hatte, bekam ich von den ELBGÄNGERN einen Tag später eine Rückmeldung mit Einladung zum Kaffee. Mensch, was hab ich mich gefreut, hatte ich das Ganze schon fast abgehakt. Sich ein Board leihen kann jeder, darauf stehen ist auch nicht schwer und auch den Hund werden die meisten auf das Brett bekommen. Mir ist es allerdings wichtig, es richtig aufzubauen. Mensch und Hund sollen beide davon profitieren und von Anfang an ein positives Gefühl haben. Also alles langsam angehen.

Überrascht war ich, als ich feststellte, wie viele Gedanken man sich schon gemacht hatte in der kurzen Zeit. Und so vereinbarten wir für den kommenden Tag direkt einen Paddel Termin. Der Sprung in’s kalte Wasser sozusagen. Passiert ist nichts, außer das meine Hündin Frida sofort über die Boards lief, neugierig den Trainer begrüßte und direkt begeistert war. Leckerchen hätte ich mir sparen können. Die waren eigentlich unproduktiv. Beim nächsten Mal geht’s auch ohne.

Kurze Einweisung und schon kniete ich auf dem Board mit Hund und drehte eine kleine Runde. Tolles Gefühl! Allerdings habe ich schnell gemerkt, dass eine richtige Einweisung durchaus Sinn macht. Die Strömung nahm das Board direkt mit und auch das Paddeln macht man nicht mal so. Wird man nervös, überträgt sich das sofort auf den Hund und das soll möglichst nicht passieren.

SUP Nina Frida

Deswegen möchten die ELBGÄNGER und der weisse hund ein richtiges Konzept erstellen, damit alle zufrieden sind am Ende. Der nächste Termin steht und ich werde eine komplette Einweisung zum „suppen“ erhalten. Danach kann ich schon viel besser einschätzen, was für Menschen mit Hund wichtig ist. Ruhiges auf- und aussteigen z.B., abwarten, vor und hinter Herrchen und Frauchen sitzen … usw. Mir hat es unheimlich viel Spaß gemacht und ich hoffe, dass wir in der nächsten Saison damit starten. Wenn ihr dabei sein möchtet, dann könnt ihr mir schon mal eine kurze Nachricht schicken.
Vielleicht gibt es schon vorher Termine mit Trockenübungen.

Voraussetzung für euren Vierbeiner ist, er ist sozial verträglich, hat keinen übermäßigen Jagdtrieb, kennt alle Grundkommandos und hat schon erste Erfahrungen mit dem Wasser gesammelt. Grundsätzlich sollte er gesund sein und keine Probleme mit der Bewegung haben. Aber auch hier sei gesagt, dass Hund eher davon profitieren kann, denn auf dem Board schult man die Motorik, den richtigen Stand. Auch dein Vierbeiner.

In diesem Sinne:

Let’s try a little SUP with your dog.

Oder, wie der ELBGÄNGER sagt: „Einfach machen.“
Logo Elbgaenger

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